| Kenny |
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| Anmeldungsdatum: 27.02.2007 |
| Beiträge: 12 |
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1. Bericht: Kennenlernen mit Biene und laufen lassen in der Halle
Heute war der erste Tag mit meiner Vollblutstute Biene. Ich war schon ganz aufgeregt und konnte es kaum erwarten zum Stall zu kommen. Es war zwar noch sehr früh, aber ich konnte nicht länger warten und holte mein Fahrrad. So schnell ich konnte fuhr ich zum Stall, wo ich völlig außer Atem ankam.
Sofort ging ich zu der Box in der bald meine Biene stehen sollte. Ich fegte die Box aus, streute sie mit frischem Stroh neu ein, und säuberte den Futtertrog und die Tränke. Ich dachte ich hätte alles erledigt und alles wäre fertig und überlegte schon, wie ich die Zeit bis zu Bienes Ankunft überbrücken sollte, als mir einfiel, dass ich weder das neue Halfter noch den Strick von zu Hause mitgebracht hatte, die ich extra für Biene gekauft hatte. Also fuhr ich noch mal zurück.
Gerade als ich wieder auf den Hof gefahren war und mein Fahrrad an die Wand des Stalles gelehnt hatte fuhr ein Pferdetransporter die Landstraße zum Hof entlang. Da merkte ich plötzlich wieder wie aufgeregt ich war und mir kam das Parken des Transporters auf dem Hof unendlich langsam vor. Als die junge graue Vollblutstute die Hängerrampe heruntergeführt wurde wirkte sie etwas nervös. Ihre Ohren zuckten und sie tänzelte um den Mann herum, der sie gebracht hatte. „Ein wirklich schönes Pferd haben sie sich ausgesucht“, sagte der Mann und gab mir den Führstrick von Biene. Dann fuhr der Transporter wieder vom Hof.
Während ich Biene zu ihrer Box führte redete ich beruhigen auf sie ein. In ihrer Box guckte sie sich erstmal um, fing dann aber an, an dem Heu zu knabbern, dass ich ihr in die Heuraufe gelegt hatte und trank etwas von dem Wasser aus der Tränke. Ich kraulte sie noch ein wenig und nach einer Stunde schien sie sich schon sehr wohl in ihrem neuen Zuhause zu fühlen. Dann fing ich an ihr eigentlich schon sehr sauberes und glänzendes Fell zu bürsten und ihre Hufe auszukratzen. Ihr schien das putzen sehr zu gefallen. Als ich mit dem putzen fertig war holte ich noch das neue Halfter und den Führstrick aus der Sattelkammer. Vorsichtig streifte ich ihr das Halfter über den Kopf und schloss es. Neugierig sah Biene mich an, als ich den Führstrick am Halfter einklinkte und sie aus der Box führte.
Jetzt war sie wieder etwas unsicher, da sie den Hof nicht kannte und auch nicht wusste was als nächstes passiert. Wieder beruhigte ich sie mit meiner Stimme, was diesmal auch noch besser klappte, da sie mich ja jetzt schon etwas kannte. Ich führte sie in die Halle, dort ließ ich die immer noch etwas nervöse Stute schnuppern und sich umgucken, damit sie sich an die Halle gewöhnt in der ich morgen das erste mal mit ihr reiten wollte. Zuerst führte ich sie etwas im Schritt und Trab auf dem Hufschlag, dann, als sie ruhiger wurde, schloss ich die Hallentür und ließ sie etwas laufen, was ohne weiteres ging, da kein anderer in der Halle war. Sie trabte etwas, dann wurde sie übermütig, galoppierte an und buckelte auch etwas. Ich freute mich über ihr feuriges Temperament und darüber, dass sie sich jetzt sogar wälzte.
Nach einiger Zeit wollte ich sie wieder zurück in den Stall bringen und sie ließ sich problemlos einfangen. Auf dem Weg zurück in die Box war sie auch schon viel ruhiger. In der Box putzte ich sie noch einmal, da ihr Fell vom wälzen in der Halle ganz sandig war. Als ich all den Sand aus ihrem Fell, der Mähne und dem Schweif entfernt hatte gab ich ihr noch ein Leckerli und verabschiedete mich von ihr. Dann fuhr ich wieder nach Hause und freute mich schon auf den nächsten Tag mit meinem Pferd und vor allem darauf sie das aller erste Mal zu reiten. |
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